1. TSC - Pforzheim
1. TSC - Pforzheim

Tauchen

Unsere Mitglieder tauchen in allen Gewässern dieser Erde.

Ob kalt oder warm, salzig oder süß - hier findest du aktuelle Urlaubsberichte und Taucherlebnisse.

 

Tauchen im Baggersee ?!

 

So oft werden wir gefragt, was denn am "Baggersee" so toll ist, um darin zu tauchen. Sieht man denn da etwas anderes außer Morast, Schmodder und Algen? Außerdem ist es doch nur kalt und dunkel....

Stimmt so nicht, dies kann zwar zutreffen aber dann habt ihr wahrscheinlich die falsche Jahreszeit, den falschen See oder die falsche Uhrzeit gewählt.

Jeder See ist anders. Schon allein diese Unterschiede zu erleben, ist spannend.

Keine Frage, in einem Süßwassersee zu tauchen, ist auch im Hochsommer, spätestens ab sieben Meter kalt. Aus diesem Grund benötigt man mindestens einen 5mm Anzug mit Überzieher.

Natürlich gibt es Morast und Schlamm, ohne dieses Zeug wächst keine Wasserpflanze.

Im Sonnenlicht spiegeln sich Fischschwärme. Sonnenstrahlen brechen durch umgestürzte Bäume.

Feeling pur.

Schlechte Sicht entsteht manchmal durch aufgewirbeltes Sediment, ausgelöst durch einen unbedachten Flossenschlag aber auch durch Nahrung suchende Karpfen. Auch unterschiedliche Wasserschichten, in denen sich Trübstoffe sammeln und nicht absinken, können eine Ursache sein.

Betrachtet man diese genauer, wimmelt darin das Leben.

Von einem Millimeter bis 1 Meter und mehr findet ihr Tiere und Fische, die sich im See wohlfühlen.

Die Süßwasserbiologie ist ein äußerst interessantes Thema. Es lohnt sich, Seminare darüber zu besuchen.

Mit unseren Bildern wollen wir euch motivieren – ab in den See.  

Druckkammerseminar 2019   oder

Die Schwierigkeiten eines Organisators

Im Spätsommer kam mir die Idee, wir könnten mal wieder ein Druckkammerseminar durchführen. Aufgrund der positiven Resonanz von 2017 dachte ich mir, eine tolle Idee. Nachdem ich mit den Betreibern der Anlage in Überlingen Kontakt aufgenommen habe, stand auch recht schnell ein Termin fest. Immer noch alles ganz toll.

Das Angebot machte die Runde, so dass bereits vor der offiziellen Ausschreibung fast alle vorhandenen Plätze reserviert waren. Die restlichen Plätze sollten durch eine Ausschreibung  gefüllt werden. Knackpunkt ist, dass eine Druckkammerfahrt  Geld kostet. Daher ist es wichtig, dass alle verfügbaren Plätze (12) belegt sind.

Der Termin näherte sich immer weiter. Auf die Ausschreibung im Verein (über 100 Adressen) konnte kein weiteres Mitglied gewonnen werden, an  diesem interessanten Seminar teilzunehmen. Leider mussten durch Krankheit drei bereits gelistete Teilnehmer absagen. D.h. für den Organisator: 3 Plätze frei. Im Verein hat sich niemand gemeldet. Was tun?

Also blieb nur eine Möglichkeit übrig: einzelne Mitglieder direkt anzusprechen, bei welchen man denkt, für die ist das was. So getan, Charlotte und ich, telefonierten, bzw. Whatsappten rum. Nicht mehr so toll.
Tatsächlich konnten zwei UWRler gewonnen werden.  Vielen Dank.

Am Samstag morgen machten sich drei Fahrzeuge mit immerhin nun 11 Teilnehmern auf die Fahrt nach Überlingen. Ohne größere Probleme trafen wir uns alle kurz von 10 Uhr in der Helios Klinik.

Wir wurden empfangen von den beiden Instruktoren der Druckkammer. Diese machen den Job ehrenamtlich im Auftrag des BTSV. Nach einer umfangreichen Einweisung in die Problematik eines „trockenen“ Tauchgangs auf 50 m ging es auch schon los. Zuvor wurde noch besprochen, was mit bewusstlosen Personen usw. geschieht. Alles kein Problem.

Die erste Gruppe begab sich in die Röhre. Innerhalb von 5 Minuten wurden  wir auf eine Tiefe von 50 m verbracht. In den nächsten 9 Minuten durften wir Matheaufgaben lösen, was bei der Stimmveränderung der Teilnehmer ziemlich schwierig war. Entenhausen läßt grüßen. Leider ging es dann schon wieder ans „auftauchen“. D.h. der Druck wurde verringert und nach ca. 67 Minuten konnten alle Teilnehmer wieder munter die Druckkammer verlassen. Ohnmächtige und andere Ausfälle konnten nicht beklagt werden. Die zweite Gruppe durfte nun ran. Alles wie gehabt, keine Ausfälle, viel Gelächter und Aha-Momente.

Nachdem alle Teilnehmer wieder zusammen waren, gab es noch eine weitere Inforunde. Hauptsächlich zum Thema Tauchunfälle, Dekompression usw..

Gegen 15.00 Uhr konnten wir die Klinik verlassen.

Nun ging es zum gemütlichen Teil nach Sipplingen ins Ristorante Riva. Der Organisator hatte vor Wochen einen Tisch für 12 ab 16.00 Uhr reserviert. Theoretisch jedenfalls.

Die Reservierung stand im Buch für den 19.. Egal. Wir bekamen unsere Plätze zugewiesen. Glück gehabt. Bei herrlichem Wetter und mit Blick auf den Bodensee konnte jeder seine bestellten Speisen und Getränke geniesen.  Gegen 17.00 Uhr machten sich alle Teilnehmer auf die Heimfahrt.

Unterm Strich hat es allen Teilnehmern sehr gut gefallen (haben sie zumindest gesagt). Die Druckkammer war ein Erlebnis und der ganze Tag einfach nur schön.

Der Organisator ist froh, dass alles mehr oder weniger so geklappt hat.

Thilo (Organisator)

 

Vielen Dank, Thilo! Es WAR lustig und immer wieder gerne wieder :-), Charlotte

Ein ganz normaler Sonntag am Baggersee

Wir sollten mal wieder tauchen gehen...

Dachte ich mir und aktivierte auf jeden Fall mal den Junior. Damit es nicht zu langweilig wird, konnte ich noch Franzi für unsere Ausfahrt gewinnen. Wolfgang musste leider arbeiten.

Also, Sonntagmorgen 8.00 Uhr aufstehen und Weckle holen. Nach dem Frühstück Abfahrt, Auto wurde am Vortag bereits beladen  und Franzi aufsammeln. Pünktlich um 9.45 Uhr standen wir in Büchenau bei der Mehrzweckhalle auf dem Parkplatz. Obwohl das Wetter recht ordentlich war, stand nur ein WoMo da. Die Tauchkollegen waren allerdings noch beim Frühstücken.

Kofferraum auf und gemütliches Anrödeln. Nach dem Briefing folgte der „kurze“ Marsch an den Tauchereinstieg. Dort  mussten wir uns doch tatsächlich zuerst ein bisschen abkühlen. Jetzt nochmals ein Check: in welcher Formation tauchen wir, in welcher Tiefe, wie lange, in welche Richtung (das übliche halt). Wir legten unsere Masken und Flossen an und runter gings.

Nach dem Bubbelcheck ließen wir uns auf ca. 13 m absinken. Dort war es allerdings nur kalt und relativ dunkel. Sicht bescheiden. Also ging es auf ca. 7 m links rum weiter. Nach 10 Minuten sichteten wir bereits den ersten Hecht, der zügig an uns vorbei zog. Leider passierte auf dieser Tiefe nicht viel.

Nachdem Franzi signalisierte, dass es ihr doch zu frisch wird (14°C), stiegen wir nach ca. 30 Minuten auf 5 m auf. Dies nutzen wir gleich um den Rückweg anzutreten. Belohnt wurden wir in dieser Tiefe mit sehr vielen Kleinfischen. Man wusste als gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Lukas zeigte mit der Lampe aufgeregt auf den Grund, wo  ein großer schwärzlicher Fisch lag. Vermutlich ein Zander.

Anschließend konnten wir nochmals 3 kapitale Hechte bewundern. Da die Temperatur auf    5 m bei 22 °C lag, war es ein sehr entspannter Tauchgang. Nach 75 Minuten erreichten wir wieder den Ausstieg. Theoretisch hätten wir nochmals eine Runde tauchen können, da wir alle noch fast 100 bar in den Flaschen hatten. Ein allzu menschliches Bedürfnis war aber nicht mehr länger zu verheben. Deshalb tauchten wir aus und traten den Rückmarsch zum Parkplatz an.
 

Zwischenzeitlich war ein weiteres Fahrzeug mit 2 Tauchern angekommen, mehr nicht. Wir zogen uns an und füllten die Logbücher aus. Gegen 12.00 Uhr verließen wir den Parkplatz.

Eigentlich wollten wir ursprünglich nach Staffort an den dortigen Baggersee. Ich habe mir das Baggerseebüchlein „Seensüchtig“ gekauft und dort den See gefunden. Nach Rücksprache mit Charlotte war ich mir allerdings nicht mehr sicher, so dass ich Büchenau vorzog. Um uns ein Bild zu machen, fuhren wir kurz mal hin. Wir trafen 2 Taucher, welche gerade beim Packen waren. Die Angaben von Charlotte wurden leider bestätigt. Also: Tauchtiefe ca. 2 m, tiefer wird’s schlammig und keine Sicht.

Trotzdem werden wir das nächste Mal Staffort testen. Ist von oben gesehen wirklich ein schöner See mit vielen Seerosen.

Thilo

 

Strömungstauchen im Verzascatal

 

Freude an neuen Erlebnissen, Respekt vor der Strömung, Grausen vor dem kalten Wasser, Freude an der bevorstehenden Gaudi bei Widerholungstätern, ein mulmiges Gefühl vor dem Unbekannten, Bammel vor der eigenen Courage.

So unterschiedlich waren die Gefühle bei der Anreise.

….und am Schluss hat es allen gefallen, jeder hat den Kampf gegen und mit der Strömung gemeistert und konnte das Tauchen in der Strömung genießen.

 

Einen großen Anteil daran hatte Udo – ein Dankeschön an dich - der alles sehr gut erklärte und uns super Tipps gab. Wie liest man das Wasser, wie erkennt man die Strömungsverhältnisse, wo gibt es eine Gegenströmung (Kehrwasser) die ich nutzen kann. Wie bekomme ich den Blick für das Wesentlichen sowohl unter als auch Überwasser im fließenden Gewässer.

Sehr hilfreich war das Beobachten von gröberem Sediment an der Oberfläche und unter Wasser, wie z.B. Blätter die von der Strömung mit transportiert wurden.

 

Nach dem das erste Bauchkribbeln bekämpft war, fing die Gaudi an. Wie bei Allem, kam als Erstes die Arbeit vor dem Spaß. Gegen die Strömung ins Weißwasser kämpfen (das Wasser wirkt weiß durch die eingeschlossenen Luftbläschen bei starker Bewegung z.B. bei einem Wasserfall), und sich dann mit Karacho vom strömenden Wasser „wegspülen“ lassen. Durch das Kehrwasser entstanden kuriose Erlebnisse. Zwei Taucher, die ohne Flossenbewegung in gegensätzliche Richtungen so eng aneinander vorbeitreiben, dass sie sich hätten berühren können.

Unsere Eindrücke hatten wir an der Römerbrücke und im Amslerbecken. Das Wetter spielte mit, wir hatten es nicht allzu heiß und der Regen kam erst nachdem alles im Auto verstaut war.

Am Samstag gab es noch die Gelegenheit, ohne große Strömung, aber mit viel Feeling und mystischer Umgebung, in einer Schlucht zu tauchen. Es war zum Teil in den Nischen und Überhängen so dunkel, dass die Hand vor den eigenen Augen nicht sichtbar war. An den Stellen, an denen das Sonnenlicht bis nach unten durch kam (passiert nur um die Mittagszeit), waren die Lichtspiele ein gigantischer Augenschmaus.

Durch die weite Anreise ist das ein Tauchausflug, der nicht jedes Jahr wiederholt wird. Aber irgendwann mal ist eine Wiederholung geplant.

 

Einen kleinen Einblick in unseren Kurzurlaub seht ihr in der Galerie. Vielen Dank Martin für deine Überwasserbilder.

 

Elke

Graviere du Fort 2019

 

An Fronleichnam trafen sich 14 Taucher plus Familien am Graviere du Fort im Elsass. Das Wetter war etwas durchwachsen, aber das angesagte Gewitter blieb erfreulicherweise aus.

Nach einem kurzen Briefing durch Charlotte wurden die Tauchgruppen eingeteilt. Die 4 Sterne Regelung mußte hiereingehalten werden. Die Tauchgruppen wurden auf einem Formular notiert (incl. der beabsichtigten Tauchdauer und Tiefe).

Nachdem man sich am überdachten Anrödelplatz fertig gemacht hatte ging es auf den uns zugewiesenen Ponton. Vor dem Sprung ins Wasser wurde wiederum die Uhrzeit notiert.

Der See erfüllte alle Erwartungen. Die Sicht war sehr gut, das Wasser angenehm warm.  Unsere Gruppe tauchte an der Kante entlang auf 14-20 Meter. Der Fischbestand war ebenfalls besser als die vorangegangenen Jahre, so dass doch der eine oder andere Fischschwarm gesehen wurde (incl. Hecht). Nach ca. 60 Minuten beendeten wir unseren Tauchgang und meldeten uns ordnungsgemäß zurück. Auf dem Formular wurden wiederum Uhrzeit und tatsächliche Tauchtiefe notiert.

Anschließend trennten sich die angereisten Clubber. Einige bereiteten sich auf einen zweiten TG vor, andere machten sich auf den Weg nach Strassburg oder in den nahegelegenen Supermarkt.

Es war ein wirklich schöner Tauchausflug. Vielen Dank an Charlotte für die Organisation.

Thilo

Ein paar Impressionen vom Tauchausflug:

Die Fotos stammen von Thomas S., Thomas B., Thilo U., Rainer S. und Charlotte A.

Schnuppertauchen im Freibad Höfen am 15.06.19

 

Die Sonne und ihre Wärme versteckte sich hinter vielen Wolken, so dass der Besucherandrang im Freibad Höfen an unserem Schnupperevent ausblieb. Lediglich die Dauerkartenschwimmer tummelten sich im Becken als sich einige Clubber pünktlich am Morgen trafen zum Aufbau um inzwischen zum dritten Mal eine Schnuppertauchaktion in diesem Freibad durchzuführen. Gegen Mittag tröpfelten dann doch ein paar Gäste ein. Drei Clubber im Wasser und vier außerhalb waren da, um die Interessierten mit Ausrüstung und Informationen zu versorgen. Einer der ersten Schnupperer war einer der Söhne des Schwimmmeisters. Wie das Bild zeigt, war er begeistert. Ira, Thomas M und ich betreuten die Kinder und Erwachsenen unter Wasser. Spontan entschloss sich sogar die Reporterin von der PZ, einen Tauchgang zu wagen -  auch sie war begeistert und schrieb einen schönen Bericht darüber ( PZ vom 17.06.). Für alle das Highlight waren drei Schwestern, die mit uns gleichzeitig im Wasser waren, sich pudelwohl fühlten und sogar miteinander Ball spielten.  Ihre Begeisterung steckte dann sogar noch ihre Mama an, die dann auch noch einen Tauchgang wagte. Der Journalist vom Schwarzwälder Bote interviewte alle, wobei sich Thilo als Schriftführer und Pressewart beweisen konnte.

Fazit: Das Wetter haben wir nicht im Griff, tauchen macht Spaß und wir waren ein tolles Team!

Danke an alle, die dabei waren :-)

Charlotte

Antauchen 2019 im Baggersee BALI in Linkenheim

Die Woche war gekennzeichnet von Regen und ungemütlichen Temperaturen. So auch am Sonntagmorgen als es hieß, Gerödel einladen und ab zum Antauchen. Als wir (Lukas und ich) gegen 10 Uhr in Linkenheim ankamen, war es immerhin trocken und die Temperaturen recht angenehm. Dies dachten auch Dutzende von anderen Tauchern, welche bereits den See belagerten.

Charlotte und Franz waren schon da und deponierten bereits allerlei Fläschchen im See.

Zusammen mit Rainer begaben wir uns als Trio in den See. Die Sicht und die Wassertemperaturen waren recht ordentlich und so konnten wir einen sehr angenehmen Tauchgang im See machen. Als Highlight waren einige Karpfen und leider schon recht viele Kaulquappen zu sehen. Nach ca. 60 Minuten kamen wir an den Einstieg zurück und wurden mit strahlendem Sonnenschein empfangen.

Franz hatte inzwischen den Grill angeworfen und die ersten Würste lagen schon auf.  Auch konnte man sich noch mit einigen Kuchen vorab das Warten auf die gegrillten Würste verkürzen.

Zwischenzeitlich kamen immer mehr Clubkameraden zum See, so dass es doch eine ordentliche Gruppe war.

Dies war wiedermal eine rundumgelungene Veranstaltung. Dank vor allem an Charlotte und Franz für die Organisation, bzw. Verpflegung.

Thilo

Unser "Wassermann 2019" Thomas B. beim Restebergen :-))

Blackwater-Diving - mal was ganz anderes!
Eine Urlaubserzählung von Charlotte
Ab Mitte Februar 2019 waren Franz und ich für gute 3 Wochen Urlaub auf den Philippinen, genauer gesagt auf der Insel Romblon im Three P´s Resort. Diese Basis ist für seine Tauchplätze mit Makromotiven berühmt. Im Resort gibt es Zimmer und Bungalows für 20 Gäste direkt am Wasser in einem Mangrovengürtel. Überschaubar, familiär. Geleitet wird alles von den drei Brüdern Philipp, Peter und Patrick, die als Halb-Philippiner in Köln geboren und vor 10 Jahren in die Heimat ihrer Mutter zurückgekehrt sind. Auch der Koch ist ein Deutscher und alle sind gut drauf.
Zugegeben, die Anreise mit knapp 2 Tagen war etwas ermüdend. Dort angekommen, waren wir in kürzester Zeit auf philippinischen Erholungsmodus. Also entspannen, nicht groß planen, nehmen wies kommt - alles wird gut...
Über Makrofotografieren wurde schon öfters berichtet, das überlasse ich den Profis. Für Nichttaucher ist das Resort weniger geeignet, da das Unterhaltungsprogramm mit Tauchen, Flachsimpeln und Essen erschöpft ist und die Anlage ab 21 Uhr wie ausgestorben ist - alle schlafen. Auf dieser Basis tauchen fast ausnahmlos UW-Fotografen, die meisten mit Supermakroausrüstung. Das macht Sinn, sind die Objekte der Begierde doch in der Hauptsache um die 1 cm groß, die wahren Raritäten nur wenige mm!! Es handelt sich meistens um Nacktschnecken, die ich auch sonst noch nirgends gesehen habe, nicht nur wegen der Größe. Ich hatte übrigens eine Unterwasserlupe dabei und sie täglich gebraucht. DasTauchen war seeehr entspannt, durch das Fotografieren bewegten wir uns nicht mehr als 100 m vom Boot weg und jeder konnte sich so viel Zeit nehmen wie er wollte für ein Motiv. Es gab genug..Ein Beispiel: Im zweiten Tauchgang hatten wir 5 Taucher Pigmys, Lembeh Dragons, Pontois und mindestens 10 Schneckenarten, die ich noch nie gesehen habe; dazu noch bisher unbekannte Garnelen in Anemonen und Peitschenkorallen, unter dem Boot noch drei Geisterpfeifenfische - einfach überwältigend!
Wer wollte, konnte 4 Tauchgänge täglich machen, wir waren aber entspannt und gingen 2 - 3x täglich in Wasser.
Allerdings war für mich das absolute Highlight das sogenannte Blackwater-Diving!

Das ist ein Nachttauchgang im Freiwasser! Zwischen den Inseln ist das Wasser bis 1000 m tief. In der Nacht kommen die (glücklicherweise nur kleinen) Tiefseebewohner in höhere Schichten um zu fressen.
Unser Boot fährt raus, wo das Meer um die 200 m tief ist und setzt eine Boje. An der sind in 5 m Abschnitten helle Lampen befestigt bis in 20 m Tiefe. Die Boje treibt dann mit den Tauchern und der Strömung frei. Als Taucher schwebst du zwischen 0 und 20 m um die Boje oder auch noch grad in Sichtweite und beobachtest, was durchs Wasser treibt, schwimmt, schwebt, jagt...
Wir hatten das ausgesprochene Glück, Papierboote oder Argonauten genannt, zu sehen, jagende Schnecken, kleine Oktopusse, Sepien, Garnelen, Salpen, Würmer und unbekannte Wesen. Und gegen Ende des Tauchgangs nach ca. einer Stunde waren wir von einem großen Sardinenschwarm umkreist, der auch zwischen uns durchschoss und immer wieder im Lichtkegel der Lampen auftauchte. Eine Begegnung der anderen Art!

Wer also mal was anderes machen will, so ein Tauchgang ist es bestimmt!!
 

 

Strömungstauchen im Verzasca- und Maggia-Tal

19. 06. 2019 Anreise bis 23.06. Abreise

                                                 

Liebe Clubmitglieder,

Nach dem es schon eine Weile her ist mit den Tauchgängen in der Verzasca, haben wir mal wieder Lust für ein langes Wochenende dorthin zu fahren.

Voraussetzung für das Taucherlebnis ist ein Strömungstauchbrevet

hier weiterlesen auf der Mitgliederseite

An der Römerbrücke

 

Ein perfekter Mix………………….

….die Tauchwoche in Hemmoor und bei den Stören Ibbenbüren

 

Vorn weg gesagt - es war eine entspannte Woche mit tollen Taucherlebnissen.

Treffpunkt war der Campingplatz am Kreidesee Hemmoor. Wer als erster da ist, sucht einen Platz.

Das ist auch die Philosophie des Campingplatzes. Es gibt keine festen Parzellen, jeder nimmt den Flecken, den er braucht und der frei ist.

Selbstverständlich ist für Taucher alles optimal eingerichtet. Es gibt Trockengestelle am Platz und eine Füllstation für alle Bedürfnisse.

500 Meter entfernt steht ein Einkaufsmarkt. Brötchen konnten wir an der Basis bestellen.

Eigentlich dachten wir, ein alter Steinbruch ist schroff, steil, kahle Wände und natürlich tief, ohne sonderliche Flora und Fauna.

Falsch gedacht.

 

Uns erwartete ein See, in dem alles zu finden war, was ein Taucherherz im Süßwasser erwartet.

Bewuchs, Fisch, jede Menge Accessoires, damit es dem Taucher nicht langweilig wird und natürlich das  Highlight: der Rüttler und Flieger. Es folgten 5 Tage mit entspannten Tauchgängen und jedes Mal wurde etwas Neues entdeckt.

Dass es zwischendurch mal regnete und die Sonne wegblieb, war eher zweitrangig, wir wussten ja, wir sind im Norden und hatten die Kuscheldecken dabei.

Was wir im See nicht gefunden hatten, waren große Hechte aber der „Großfisch“ sollte ja noch kommen.

Am Freitagmorgen zogen wir wieder Richtung Heimat mit einem Tagesstop im NaturaGart Tauchpark Ibbenbüren. Unser Kommen hatten wir Monate vorher gebucht und unsere Plätze mit Tisch und Anrödelplätzen waren für uns vorbereitet. Ganz unkompliziert transportierten wir unser Zeugs mit einem großen Bollerwagen und einem Beachtrolly zur Tauchstation. Es folgte ein ausführliches und informatives Briefing und dann ging es los.

Tauchen bei oder mit den Stören. Berühren war selbstverständlich nicht erlaubt. Aber…… das wussten die Störe wohl nicht, denn wir wurden immer mal wieder ordentlich gestupst und auf Tuchfühlung erfolgte der Blickkontakt.

Das war ein Erlebnis ohne Wenn und Aber. Na ja, die Sicht hätte vielleicht etwas besser sein können, da waren wir von Hemmoor verwöhnt. Als eingefleischte Süßwassertaucher sind wir ja geringere Sichtweiten gewohnt und es war für uns in Ordnung. Wir gönnten uns in der Tauchpause leckeren Kuchen und einen schönen Spaziergang durch das Gartengelände. Durchaus auch etwas für Tauchbegleitungen, die nicht ins Wasser gehen.

Unser Resümee - wir wollen das wieder machen - die Planung für 2019 läuft.

 

Hier gehts zu den Bildern

 

Abtauchen 2018

 

Und immer noch war Sommer, als wir am Morgen des 07. Oktobers an den Baggersee Leopoldshafen Mittelgrund fuhren.

Ab 10 Uhr konnten wir schon im T-Shirt schwitzen oder suchten gleich den Schatten auf.

Wir hatten den See für uns, es gab keine anderen Taucher. So konnten wir, immerhin gute 20 Taucher und Nichttaucher, uns um den Einstieg und am Rand breit machen.

 

Nur das Wasser ließ den Herbst erahnen. Die Sicht war mäßig. Mit 21 ° C Wassertemperatur war es aber auch für die Nasstaucher noch ganz erträglich. Die erste Herausforderung beim Tauchgang war, eine Boje anzupeilen, die in ca. 50 m Entfernung zu sehen war. Irgendwie schafften es alle, dorthin zu gelangen und sich auf der Unterwassertafel zu verewigen.

Die zweite Herausforderung lag dann darin, aus dem unten angebrachten Netz genau das leckere Trinkbare herauszufischen, das man wünschte, ohne dass man sich in der Leine und dem Tauchpartner oder dem Boden verhedderte oder die Colaflaschen davonschwammen.

Und die dritte Herausforderung lag bei manchen darin, den Ausstieg zu finden…. Haben fast alle geschafft.

Jedenfalls stärkten sich alle ausgiebig nach dem Tauchgang mit gegrillten Würstchen, frischen Brötchen und leckerem Kuchen und Kaffee.

 

Vielen Dank an den Grillmeister Franz, an den Brötchensponsor Jürgen Faulhaber und die Kuchenspender!

Und an die Sonne, die bis um Untergang wolkenlos schien.

 

LG

Charlotte

Druckkammer Überlingen

Am 11.11. 17 pünktlich um 10.00 Uhr morgens, trafen sich 10 Clubkameraden in der Helios Klinik in Überlingen.

Die Druckkammer des BTSV wurde bereits von Herrmann und Jörg vorbereitet.

Nach einer intensiven Einweisung durch die Beiden galt es, die Gruppen einzuteilen und es konnte los gehen. Die erste Gruppe bestand aus Lukas, Fabi, Clara, Ira und mir. Nach 6 Minuten erreichten wir unsere max. „Tiefe“ von 50 m. Dort wurden wir mit einigen Aufgaben konfrontiert (Lied singen, Matheaufgaben, usw.). Durch die Veränderung der Stimmen waren wir wie in Entenhausen. Es wurde saumäßig lustig. Nach 9 Minuten machten wir uns bereits wieder an den Aufstieg. Die gesamte Druckkammerfahrt dauert etwas über 60 Minuten.

Dann kam die zweite Gruppe dran. Elke, Marc, Thomas, Hiltrud und Michael begaben sich in die Röhre. Nun konnten wir von draußen beobachten, was da so alles abging. Ständige Kontrolle der Tauchcomputer war doch sehr wichtig. Dann kam der Albtraum des einen oder anderen Teilnehmers: Vom Aufstieg zwischen 12m und 3 m galt es, die Sauerstoffmasken anzulegen und nicht zu sprechen. Diese Zeit zog sich doch sehr lange hin.

Für uns Neulinge war es eine lehrreiche Erfahrung und wir hatten doch alle sehr viel Spaß. Vielen Dank an die Ehrenamtlichen vom BTSV, Herrmann und Jörg.

Um 15.00 Uhr war Schluss in der Klinik und wir begaben uns nach Sipplingen ins Ristorante. Direkt am See gelegen konnten wir uns mit Pizza und Pasta stärken.

Gegen 17.00 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg.

Thilo U.

 

Abtauchen Leopoldshafen

 

Am 28.10.17 trafen sich 15 Clubmitglieder zum traditionellen Abtauchen in Leopoldshafen. Das Wetter meinte es gut mit uns. Bei strahlendem Sonnenschein und etwas Wind, machten sich einige Teams bereit, ein letztes Mal in diesem Jahr abzutauchen.

Belohnt wurden wir mit einer sehr guten Sicht und doch noch recht angenehmen Wassertemperaturen.

An Land bereitete Franz den Grill vor, so dass alle nach ihren Tauchgängen mit einer gegrillten Wurst versorgt werden konnten.

Vielen Dank an Franz, Charlotte und die anderen helfenden Mitglieder.

 

Thilo U.

 

Abtauchen am LEO-Mittelgrund am 23.10.16

 

Der morgendliche Blick zum Himmel versprach schon mal trockenes Wetter. Am See war dann schon die Sonne zu sehen und das Thermometer kletterte zügig in zweistellige Bereiche – Hurra  - es versprach, ein schöner Abtauchsonntag zu werden!

Die Erkältungswelle hatte einige angemeldete Mitglieder erwischt, so dass letztendlich nur noch 12 am See erschienen.

Wir wurden aber für unser Aufstehen belohnt!  Der See präsentierte sich uns von seiner besten Seite! Die Sicht war klasse! Im oberen Bereich bis auf ca. 14 m betrug sie um die 8 – 10 m, weiter unten, nach einer trüben Zwischenschicht wurde es ab 20 m dunkel.

Die Fische waren noch sehr munter – große Schwärme an kleinen und mittelgroßen Barschen zogen umher, vereinzelt tauchte ein Hecht oder ein großer Flussbarsch auf. Im Freiwasser schwebten noch jede Menge Medusen und auf dem Boden rannten etliche Kamberkrebse herum. Ungezählte Friedfische und Muscheln konnten angeschaut werden.

Allerdings lockte die gute Sicht eher dazu, mal weiter in den See vorzustoßen, die unwirkliche Atmosphäre beim Schweben um die großen Baumstümpfe und über den Wasserpflanzenwie- sen zu genießen – und wer Glück hatte, erreichte das „Minenfeld“ von dem sich jeder ein oder mehrere mit raus nehmen konnte.

Thomas M. musste seinen Klopfer doch tatsächlich gleich im Wasser austrinken. Dafür behängte er seinen Tauchpartner Thilo H. mit weiteren, die an Land dann lustig klingelten.

Nachdem jeder seine Luft im Waser ausgiebig und grenzwertig  veratmet hatte, grillten wir gemütlich im Sonnenschein mit Blick aufs funkelnde Wasser. Jürgens Brötchen fanden wieder reißenden Absatz. Selbst die Nasstaucher wurden schnell wieder warm bei Kaffee und Tee.

Erst die sinkende Sonne und damit schnell fallende Temperaturen trieben uns dann doch wieder heim. Es war ein ausgesprochen schönes Saisonende!

 

Anbei ein nicht ganz ernst zu nehmender Vorschlag für den diesjährigen Christbaumschmuck:

Gruß Charlotte

Sommercamp Plansee 2016

 

Am 09.09.16 trafen sich 20 Clubmitglieder am österreichischen Plansee im Tauchercamp. Bei traumhaften Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurden die Häuser bezogen. Der Campleiter Tobi gab uns einige Infos rund ums Lagerleben: Tauchen wann wir wollen, Flaschen füllen von 9:00 – 19:00 Uhr, wo steht der Grill, wie heizt man die Sauna auf, usw.

 

Schon am Nachmittag trafen sich mehr oder weniger zufällig ein paar Clubmitglieder am Lechausee. Die erwarteten 30 Meter Weitsicht waren leider nicht zu finden dafür intensive Farben und Atmosphäre.

Gegen 18.00 Uhr trafen die letzten ein und es wurde der erste Tauchgang im Plansee absolviert. Bis zu einer Tiefe von ca. 10 m waren es recht angenehme Temperaturen (auch für die Nasstaucher). Die Sicht war ordentlich, bei Weitem besser als momentan in den heimischen Baggerseen, so konnte man sich einen ersten Eindruck von den Gegebenheiten unter Wasser machen.

 

Anschließend wurden die Töpfe und Pfannen geschwungen. Bei recht  kühlen Abendtem- peraturen haben wir es noch lange auf der Terrasse aushalten. Charlotte, Franz, Sabine und Thomas wagten gegen 22.00 Uhr noch einen Nachttauchgang.

 

Am Samstagmorgen überraschte uns Nebel über dem See welcher sich recht rasch durch die aufgehende Sonne verzog. Es sollte wieder ein wunderschöner Tag werden.

Nach einem ordentlichen Frühstück hieß es wieder Anzug an und ab ins Wasser. Diese Tauchgänge waren schon deutlich länger als die am Freitagabend. Die Schlitten, Kutsche und auch die Übungsplattform wurden recht schnell gefunden. Auch die vielen kleinen und großen Barsche am Einstieg waren immer da, als ob sie auf uns warteten.

Gegen Mittag fuhren einige nach Musau, zum dortigen Almabtrieb. Die zu Hause gebliebenen nutzen die Zeit für einen weiteren Tauchgang.

Als die Ausflügler am Spätnachmittag wieder im Camp ankamen, wurden noch schnell die Anzüge angezogen, um vor dem Grillen noch einen Tauchgang zu machen. Gegen 18.00 Uhr wurde der Grill angeworfen.  Es stand ja ein weiterer Nachttauchgang an und man wollte vorher noch gegessen haben.

Je später der Abend, desto kleiner wurde die Gruppe der Nachttaucher, so dass nur noch Charlotte und Ira im frischen Nass abtauchten.

Die Sauna war auch inzwischen angeheizt, so dass diese genutzt werden konnte. Die anschließende Abkühlung im See war doch recht erfrischend.

Die Jugend saß im Zimmer und spielte bis nach Mitternacht Karten, während die Älteren an den Biertischen die mitgebrachten Getränke vernichteten.

Nach einer kurzen Nacht und dem Frühstück mit frischen Brötchen hieß es ein letztes Mal „auf geht’s zum Tauchen“

Anschließend war aufräumen und packen angesagt. Nach der Mittagszeit machten wir uns dann auf den Heimweg.

Es  war ein wirklich wunderbares Wochenende. Von der Sonne verwöhnt, gemütliche Häuschen, tolle Stimmung und Harmonie.

Wir hätten es nicht besser erwischen können.

...und hier könnt ihr die Bilder sehen

 

Thilo

Einaugen-Blick eine Süßwasserqualle lässt sich betrachten

Ein ganz normaler Tauchgang im August

 

Schlechte Sicht, ab 7 Meter sau kalt und wir konnten trotzdem vieles beobachten.

Einige Medusen liesen sich von uns wir fasziniert betrachtet.

Der Krebs im Baum hat sich minutenlang beobachte lassen.

Ochsenfroschkaulquappe bei diffusem Sonnenstrahl

Die Ochsenfroschkaulquappen einerseits verflucht aber interessant und bei diesem Licht sogar schön.

Sobald der Bewuchs zunahm hatten wir Schwärme von Jungfisch um uns herum. Die Sonne, bedingt durch das trübe Wasser, nur diffus wahrzunehmen, verbreitete ein verschleiertes Licht und Feeling.

Nach 95 Minuten haben wir einen normalen Tauchgang im August beendet, alleine auf dem Parkplatz, die anderen Taucher waren schon wieder verschwunden und sogar ohne Mückenschwärme.

 

Dore und Elke

Jungfischschwarm
kleine gelbe Blüte
Taucher mit Schwamm

Fronleichnamsausflug ins Elsass
von Charlotte

 

Wusstet Ihr, dass in Frankreich an Fronleichnam normaler Arbeitstag ist? Da bietet es sich an, ins Elsass zu fahren  um shoppen zu gehen  -

oder eben tauchen ohne Franzosen.

Recht spontan fanden sich deswegen auch am vergangenen Fronleichnam 14 Leute, die im Graviere du Fort zusammen tauchen wollten. Das ist ein spezieller Tauchersee bei Straßburg, offen nur für CMAS-Mitglieder oder kooperierende Verbände wie den VDST. Da der See knappe 40 m tief ist, gute bis sehr gute Sichtweiten hat, und nur 130 km entfern liegt, verlockt er schon eher zu einem Tagestripp als der Bodensee.

Am späten Vormittag trafen wir uns bei Sonnenschein.

Der Sommer ließ grüßen – endlich!
Das Wasser war allerdings noch frisch mit oben max. 13 ° Celsius, die dann aber ab 8 m Tiefe ins Einstellige fiel.

Der See ist noch jung. Es entwickelt sich ein Pflanzengürtel in der Flachzone. Der Seegrund ist bis auf ca. 20 m mit Caraceen bewachsen. Fische gab´s sehr wenige, ein paar kleine Barsche und Hechte. Immerhin tummelten sich kleine Kaulquappen am Boden neben Blasenschnecken, grauen, grünen und rosa Schwämmen und diversen Muscheln.

Das Besondere an diesem See, jedenfalls meiner Meinung nach, ist die Helligkeit und damit die vermeintliche Leichtigkeit, die dieser See ausstrahlt. Auf 20 m ist es taghell wie in Büchenau auf 4 m… Und selbst am tiefsten Grund waren noch wenige Meter Sicht.

Hier kann man schweben im Freiwasser, entspannen, die Lichtstrahlen beobachten - jedenfalls solange man noch Luft hat. Vor lauter Entspannung verschliefen manche den Ausstieg und durften zurückschnorcheln.

Leider erfuhren wir erst nach dem Tauchen, dass im hinteren Bereich des Sees auf 15 – 18 m eine Cessna versenkt wurde zum Angucken. Da gibt’s erst nächstes Mal ein Foto.

Ein paar machten nach einer gemütlichen Mittagspause noch einen zweiten TG, der Rest labte sich an den leckeren mitgebrachten Kuchen und Köstlichkeiten. Immerhin wissen jetzt alle, die dabei waren, wie lecker frittierte Riesenmaden von den Philippinen schmecken – ähnlich Salzstangen

Philippinische Riesenmaden zum Knabbern
Schwämme auf der Kieshalde

Indonesien

 

Stefan und seine Familie haben in den letzten Jahren Ihren Urlaub mit Begeisterung  in Indonesien verbracht.

Getaucht wurde in Bali, (Tulamben, Padang Bai & Pondok Sari)  sowie auf

Sulawesi bei Manado (Lembeh, Bangka, Bunaken) und bei Palu (Dongala„Prince John Resort“)

Er und seine Frau Christine tauchen am Liebsten im Warmen.

Klar, wer die Geduld aufbringt um solche Bilder zu schießen dem wird ohne Bewegung schnell mal kalt. Das kann einem aber auch bei 28°C Wassertemperatur passieren wenn man täglich 4 Stunden im Wasser verbringt

Wer sich einmal daran gewöhnt hat nicht nur die wunderschönen Korallenformationen und Schwarmfische zu bewundern, der findet schnell auch mal andere Dinge. Hier muss schon genauer hingeschaut werden muss um die Schönheit zu erkennen.

Auf die Frage mit welcher Ausrüstung er fotografiert kam die Antwort:“ Wen interessiert schon so `nen Technikkram“.

Ich hab‘s trotzdem aufgeschrieben. Die Bilder sind damit entstanden:

Canon EOS 550 + Nauticam-Gehäuse  + 2x Subtronic bzw. 2x Sea&Sea Blitze

Makrofotos mit Canon 60mm Objektiv

Hier findet ihr eine Auswahl seine tollen Bilder  Stefan - Indonesien

Entspannung nach dem Tauchen

Ein Kurzurlaub in die Wärme

Eine Handvoll Clubmitglieder entfliehen Anfag März der Kälte und wärmen sich in Ägypten ein Bisschen auf.

Auch wenn wir nach Sonnenuntergang ein Pullover benötigten, tagsüber schien die Sonne stark genug, so dass wir ohne Probleme nach unseren ausgedehnten Tauchgängen auf dem Liegestuhl platznehmen konnten oder gemütlich, bei einem Drink über, die Erlebnisse bei den Tauchgänge plaudern.

Dore beim inspizieren eines Korallenblocks

Hallo zusammen,

ich war in dem Zeitraum vom 3.3-13.3 mit Thomas, Hiltrud, Frieda, Elke und Marc in Safaga  Coral Garden Ägypten. Es war mein erster Tauchurlaub und ich hab schon lange nicht mehr so was Tolles erlebt. Die Tauchbasis war tipp topp und die Guide´s waren nett und wußten genau wo man welche Fische findet.

Nachdem ich mit 30 Tauchgängen „Freigesprochen“ wurde durfte ich mit Thomas und Hiltrud, Elke und Marc tauchen gehen, ab da wurde es richtig interessant und ich habe eine Menge gelernt. Wir ließen uns Zeit um alles genau anzuschauen. Tauchgänge mit der Dauer von 75plus waren ab sofort an der Tagesordnung.  Meine absoluten High-Lights waren der Steinfisch, Flügelroßfisch, Krokodilfisch, Geisterfetzenfisch, arabischer Kaiserfisch, blauer Doktorfisch, Napoleonfisch und die Gorgonie.

Nochmals vielen Dank an Euch für Eure Hilfe und Geduld.

Dore

Abtauchen im Baggersee Mittelgrund, Leopoldshafen

Am 18.10.2015 war wieder unser alljährliches gemeinsames Abtauchen

angesetzt. Da der „Bali“, Baggersee Linkenheim schon geschlossen war,

wichen wir an den „Leo“ aus. Immerhin waren wir wieder knappe 10

Taucher, die dann auch mit guten, fast zweistelligen Sichtweiten belohnt

wurden. Als dann noch ein bisschen die Sonne rauskam, war alles perfekt.

Der See entwickelt sich immer mehr zum attraktivsten Tauchgewässer in der näheren Umgebung.

Tauchgänge vom flachen Gedümpel mit Pflanzen und allerlei Getier bis in etwas größere

Tiefen von über 20m können bequem erreicht werden.

Die Sicht ist fast immer gut, manchmal sehr gut und es gibt viel zu sehen. Verschiedene Fischarten, von dem kleinen Steinpicker bis zum weit über 1m großen Hecht, fette Karpfen und auch leider hunderte von Ochsenfroschkaulquappen begegnen dem Taucher regelmäßig.

 

Große Baumstümpfe und eine kleine Steilwand sind gute Wegmarken zur Orientierung. Der einzige Wermutstropfen in dem schönen See sind seine immer recht niedrigen Wassertemperaturen. Ideal für eingefleischte Trockentaucher das ganze Jahr über.

An unserem Abtauchtag war das Wetter unbeständig, so dass wir aufs Grillen verzichteten.

 

Dafür gab‘s Grog für den, der wollte. Und wir wollten.

Jugendtauchlager am Erlichsee

Es ist zu einer liebgewonnen Tradition geworden, dass unsere Tauchjugend am letzten Wochenende der Sommerferien einen Ausflug an den Erlichsee bei Oberhausen/ Rheinhausen im Landkreis Karlsruhe unternimmt; so auch wieder in diesem Jahr. Mit einer idealen Infrastruktur –u.a. Tauchbasis mit Füllmöglichkeit, Zugang zum See nur ein paar Schritte entfernt - bietet der Campingplatz „Freizeitzentrum Erlichsee“ tolle Bedingungen.

 

So waren erneut einige Neueinsteiger und weniger geübte Taucher mit dabei, um sich von erfahreneren unterstützen zu lassen und gemeinsam den See zu erkunden, der mit seinen moderaten Tiefen optimale Bedingungen für Anfänger bietet. Aber nicht nur die kamen auf ihre Kosten.

 

Am Abend nutzte Tauchjugend die Möglichkeit, sich mit den „Tauchhasen“ auszutauschen, untereinander besser kennenzulernen und durfte beim gemeinsamen Grillen den Geschichten der älteren Generation lauschen und über die eine oder andere Anekdote, ob wahr oder erfunden, herzlich lachen. Rundherum eine gelungene Sache, die im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder stattfinden wird.

 

Curacao ein Hausriffurlaub

 

Ganz und Garnicht zum Gähnen.............

Schaukelfisch Bild: Elke

Uns war es einfach nicht nach rumfahren.

 

Denn eines ist klar, wer auf Curacao Urlaub machen möchte der muss fahren und zwar oft und weit um die vielen herrlichen Tauchplätze kennen zu lernen oder auch um im Center einzukaufen.

Wir wollten lieber die Zeit am Strand, auf der Terasse und im Wasser direkt bei unserem Appartment verbringen.

Relaxen - das war uns wichtig.

Deshalb haben wir fast ausschließlich das Hausriff betaucht. Und es hat sich gelohnt.

Weichkorallen - Hartkorallen - Schwämme in allen Größen und Formen - üppig bewachsene Taue - Schrott, bevölkert mit den Kreaturen des Meeres - Sandgrund mit Seepferdchen und allerlei Minnies.

Kein Tauchgang kürzer als 80 Minuten, oft auch direkt am Strand.

Bei jedem Tauchgang wurden wir von den ortsansässigen Schildkröten begutachten.

An jedem Stein, in jeder Boden-/Sandwelle ein Anemone mit ihren typischen Bewohnern, dem Anemonenkrebs und unterschiedlichen Garnelen.

Auf 1,5 Meter fanden wir Seepferdchen, Sepien und Einsiedlerkrebse, unter Steinen Langusten, Moränen und Garnelen. Keine 20 Flossenschläge vom Einstieg entfernt

Einfach grandios

Elke

Unsere aktuellen Termine


2019


29. Jan.    Clubabend/
                 Elke stellt geplanten Ausflug
                 mit Strömungstauchen an
                 die Versazca vor

02. März    Ausbildungsbeginn mit

                 Schnupperttauchen der 

                 Azubis im Hallenbad

27. März   Clubabend entfällt

29. März   Hauptversammlung

30. .April   Clubabend "BOCK auf
                 Tauchen?"
11. Mai     Teilnahme am Brötzinger-   

                 Tal-Fest
19. Mai     Antauchen BALI

28. Mai     Clubabend

15. Juni    Schnuppertauchen im
                 Höfener Freibad

19. - 23. 

Juni          Kurzurlaub Verzasca 

                Strömungstauchen

20.Juni    Ausflug an den Graviere
                Du Fort im Elsass

25. Juni    Clubabend, Film über
                 Haie mit Popcorn und Chips
20. Juli     Sommerfest in Neuenbürg
                Waldrennach Grillplatz ab
                16 Uhr

30. Juli     Clubabend 
      Ende der Sommerpause :-)

24. Sept.  Clubabend

                Vorstellung Curacao-Reise

                für September 2020

13. Okt.   Abtauchen am Leo mit
                Grillen

29. Okt.   Clubabend
09. Nov   Druckkammerseminar
               Überlingen

26. Nov.  Clubabend, Uli Speer stellt
               Shark Projekt vor

03.01.20   Jahresfeier
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Trainingszeiten

Du hast Lust auf ein Schnuppertraining - jederzeit - nimm einfach mit uns Kontakt auf.

Montag

19 - 20:30 Uhr

Fritz-Erler-Bad

 

Samstag

Fritz-Erler-Bad

14 - 15 Uhr

allgemeines Training

15 - 16 Uhr

Jugendtraining

 

Donnerstag

Fritz-Erler-Bad

21:15 -22:15 Uhr

UW-Rugby